Duroc-blütige Kreuzungseber für eine erfolgreiche Schweineproduktion!
In aller Munde ist momentan die Kombination Pietrain x Duroc bzw.
Duroc x Pietrain als Ebergrundlage in der Mastferkelproduktion.
In den zurückliegenden Monaten wurde verschiedentlich in der Fachpresse über Vorzügen von Duroc-Anpaarungen berichtet. Warum ist das so? Ist das nur eine Modeerscheinung oder steckt mehr dahinter?
Neu sind die beiden Rassen Pietrain und Duroc nicht, als Kreuzungseber aber schon. Wie kam es zu diesen „Trend“?
In den vergangenen Jahren wurden mit wachsender Tendenz Mastferkel aus Dänemark in deutsche Mastställe verbracht. Die Mäster schätzten die geringeren Verluste, die guten Tageszunahmen und eine sehr hohe Wertschöpfung dieser Tiere im Vergleich zu deutschen Mastferkeln.
Der Unterschied ist die Genetik: Dänische Mastferkel sind ein Kreuzungsprodukt aus F1-Sau x Duroc-Eber bzw. HaDu-Eber. Deutsche Ferkel basieren i.d.R. auf F1-Sau x Pietrain-Eber.
Seit vielen Jahren wird in der Cord-Kruse-Zucht Duroc, Hamphire und Pietrain züchterisch bearbeitet und in unserer Kundschaft erfolgreich als Endprodukteber eingesetzt. Bei gezielter Fütterung sind auch beste Schlachtleistungen zu erreichen. Sollte die Schlachtleistung im Vordergrund stehen, kann der Eber Pi x Du die Erwartungen erfüllen, denn sehr hohe Tageszunahmen bei Du x Ha stehen immer in Konkurrenz zu hohem Magerfleischanteil.
Der Ferkelerzeuger erkennt sehr schnell, dass die Nachkommen der Duroc-blütigen Kreuzungseber Pi x Du und Ha x Du nicht nur Robustheit und Vitalität mitbringen, sondern ein hervorragendes Leistungspotenzial in Zunahmen und Futterverwertung stets unter Beweis stellen. So profitiert der Ferkelerzeuger ebenso von mehr verkauften und entwicklungsfreudigen Mastferkeln.
Diese aus gezielten Anpaarungen stammenden Nachkommen werden in der MPA Ruhlsdorf auf die Mast- und Schlachtleistungen getestet. Aus den Nachkommen herausragender Leistungsvererber werden dann nach erfolgtem Feldtest und Körung Spitzeneber mit allerbester genetischer Leistungsveranlagung für den Einsatz als KB- oder Deckeber verkauft. Die Rentabilität in der Schweineproduktion wird durch die genetische Vitalität und Robustheit begleitet, denn Wachstumsintensität, geringe Verluste und ausgeglichene Magerfleischanteile sind für die Gesamtwirtschaftlichkeit von großer Bedeutung. Gerade im Hinblick auf die Wünsche der Fleischveredler und Konsumenten ist der unterschiedliche Tropfsaftverlust ein Merkmal, der für die SB-Vermarktung von aktueller Wichtigkeit ist. Die Rasse Duroc ist bekannt durch allerbeste Fleischqualität, z. B. IMF, geringste Tropfsaftverluste, gute ph- Werte und LF- Werte.
In der CKG- Zuchtarbeit versuchen wir bei Reinzucht und Kreuzung auch durch gezielte internationale Genetik Robustheit und Vitalität mit einer sicheren Mast- und Schlachtleistungseignung bei hervorragender Fleischqualität zu kombinieren und diese Genetik unseren Kunden für eine erfolgreiche Schweineproduktion nutzbar zu machen.
„Viel Schwein muss sein“ und Schweineglück dazu wünscht Ihnen das CKG- Team.








